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Amazon Flex Erfahrungen: Lohnt sich der Job? + 11 Tipps

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Dass man als Selbständiger Geld auf Amazon verdienen kann, ist nichts Neues. Mit FBA, MBA oder Kindle Direct Publishing gibt es bereits viele Möglichkeiten, bei denen in der Regel allerdings auch eine gewisse Vorerfahrung vonnöten ist. Nicht so bei Amazon Flex.

Das Prinzip ist recht einfach: Als Kurier lieferst du im Namen des Konzerns Pakete aus. Deine Zeit kannst du dir dabei selbst einteilen. Die Amazon Flex App zeigt dir verfügbare Zeitblöcke, die es anzunehmen und mithilfe des App-Navis zuzustellen gilt.


Gerade, um sich etwas für den Vermögensaufbau dazuzuverdienen, ist der Job als Kurier sehr interessant. Wir überprüfen, ob sich das Ganze auch für dich lohnt…

Amazon Flex Erfahrungen – Die Tätigkeit im Test

Mit einem durchaus akzeptablen Verdienst von 25€ pro Stunde und wohlklingenden Parolen wie „Seien Sie Ihr eigener Chef” wirbt Amazon aktuell freie Mitarbeiter an. Da muss es doch einen Haken geben, oder? Wir haben das Angebot unter die Lupe genommen und präsentieren: Den Amazon Flex Test

Die Anforderungen

Die Voraussetzungen, um mit Amazon Flex Geld zu verdienen sind nicht sonderlich hoch. Du musst lediglich im Besitz eines Führerscheins sein, einen Pkw und ein Smartphone zur Verfügung haben und ein polizeiliches Führungszeugnis vorweisen können. Wenn du dir jetzt noch die Amazon Flex App herunterlädst, kann’s auch schon losgehen.

In der App werden dir verfügbare Zeitblöcke angezeigt, die du übernehmen kannst. Dabei bezahlt Amazon für einen 3-Stunden-Zeitblock 75€. Dazu muss erwähnt werden, dass dein Stundenlohn sinkt, wenn du mehr als 3 Stunden unterwegs bist. Im Umkehrschluss verdienst du allerdings auch mehr, wenn du weniger als 3 Stunden benötigst.


Die benötigte Zeit hängt natürlich von vielen verschiedenen Faktoren ab. So kann dir ein Stau deinen Stundenlohn vermasseln, während ein gutes Durchkommen und schnelles Abgeben der Pakete dein Gehalt in die Höhe treiben. Tipps, wie du dein Amazon Flex Gehalt aufbessern kannst, findest du am Ende des Artikels.

YouTuber testet Amazon Flex:


Hier testet der YouTuber teebro die Kurier-Beschäftigung. Sehr interessant ist seine Motivationskurve, die sich im Laufe des Videos stark verändert. Sein Video gibt dir einen guten Einblick in die Tätigkeit und den Arbeitsablauf. Für einen 3-Stunden-Block benötigt er im Video 4 Stunden und 30 Minuten plus An- und Abfahrt.

Du wirst es vielleicht nicht glauben, aber teebro hat tatsächlich noch über 10 Touren mit Amazon Flex gemacht. Nimm’ das Ende des Videos nicht zu ernst. Schlussendlich hat es ihm wohl doch Spaß gemacht.

Dazu sei gesagt, dass man auch wesentlich effizienter arbeiten kann. Ist die Verkehrslage gut und der Fahrer effektiv, ist ein 3-Stunden-Block auch Mal in etwas über 2 Stunden zu schaffen. Das setzt natürlich auch ein wenig Erfahrung und etwas Glück voraus.

Das Abholzentrum

Nachdem du deinen ersten Zeitblock übernommen hast, fährst du zur Amazon Abholstation. Nach kurzer Überprüfung deiner Personalien werden dir die auszustellenden Pakete übergeben. Noch deinen Pkw beladen und schon kann’s losgehen.

Achte auf ein gutes System beim Beladen. Da du die Pakete später wieder einzeln raussuchen musst, ist es sehr wichtig, dass du einen guten Überblick hast. Das spart im weiteren Verlauf wertvolle Zeit.

Die Fahrt beginnt

Und los geht’s! Die Amazon Flex App zeigt dir, wo sich die nächste Adresse befindet und führt dich mit eingebauter Navigation zum Ziel. Das funktioniert in der Regel recht gut. Im Zweifelsfall empfiehlt es sich allerdings, auf Google Maps zurückzugreifen.

Die Zustellungen

Im besten Fall ist der Besteller selbst zu Hause und nimmt dein Paket direkt entgegen. Dann kannst du nämlich schnell weiter zur nächsten Adresse. Für den Fall, dass dir niemand die Tür öffnet, musst du bei den Nachbarn klingeln und diese höflich darum bitten, das Paket für den Besteller entgegenzunehmen.

Dafür gibt es einen Zettel, den du zunächst ausfüllst und anschließend in den Briefkasten des Kunden legst. Das ist einfach und selbsterklärend, kostet dich aber wichtige Zeit.

Hast du das hinter dir, heißt es für dich wieder einsteigen und ab zur nächsten Adresse. Flex steht für Flexibilität – du kannst dir deine Zeit wirklich selbst einteilen. Wenn du eine Pause machen oder etwas essen willst, kannst du das problemlos tun. Letztlich ist es deine Zeit.

Nachdem du das letzte Paket zugestellt hast, musst du nicht mehr ins Amazon Lager zurück. Du kannst jetzt einfach nach Hause fahren, ein Fazit ziehen und dich mit anderen Dingen beschäftigen. Am besten rechnest du dir noch kurz aus, wie viel Gewinn du erzielt hast und wo du noch optimieren kannst.

Das Fazit des Amazon Flex Tests

Amazon Flex bietet dir eine tolle Möglichkeit, dir nebenher ein wenig dazuzuverdienen. Effektivität ist hierbei allerdings das A und O. Da du zur eigentlichen Arbeitszeit ja noch die unbezahlte An- und Abfahrt, Sprit sowie weitere Kosten auf dich zu. Natürlich ist der Job selbst auch nicht für jeden etwas.

Amazon Flex kann sich aber auch in ganz anderer Hinsicht lohnen. Du bekommst nämlich die Möglichkeit, verschiedene Viertel deiner Stadt zu erkunden. Das allein kann ganz schön spannend sein und ist auf jeden Fall die Mühe für ein paar Test-Zeitblöcke wert.

Wir können festhalten: Amazon Flex ist eine coole Möglichkeit, um Geld zu verdienen. Natürlich lässt sich nicht pauschal bestimmen, ob sich die Option lohnt. Um das herauszufinden, solltest du selbst einige Zeitblöcke übernehmen und deinen effektiven Stundenlohn (abzüglich aller Kosten) berechnen. Damit hast du dir eine gute Entscheidungsgrundlage geschaffen.

Amazon Flex: Tipps zum Zeit- und Geld sparen

Zu guter Letzt noch ein paar Tipps, wie du deine Zeitblöcke auch in der vorgesehenen Zeit schaffen kannst:

Das richtige Navi

In der App gibt es eine Option, den Routenplaner zu wechseln. Die besten Ergebnisse liefert dir unserer Einschätzung nach wohl Google Maps. Es ist wichtig, dass du die für dich beste Navigation ausfindig machst. Eine falsch angezeigte Adresse kostet dich am Ende Zeit und Geld.

Briefkästen

Ist der Empfänger nicht zuhause, gibst du das Paket im Normalfall beim Nachbarn ab. Wenn die Zustellung allerdings die richtige Größe hat, kannst du sie aber auch einfach in den Briefkasten des Kunden legen. Auch damit machst du wertvolle Minuten gut.

Abstellgenehmigung

Für viele Sendungen werden Abstellgenehmigungen erteilt. Das kannst du dir zu Nutze machen. Falls der Kunde nicht da ist, stellst du diese Pakete an einem sicheren Platz (zum Beispiel im Hausflur, vor der Tür des Kunden) ab. Damit sparst du dir wieder ein Klingeln bei den Nachbarn.

Volltanken

Bevor du deine Tour startest, solltest du sicherstellen, dass du dein Auto ausreichend vollgetankt hast. Machst du das nicht, kann ein Umweg zur Tankstelle deine Arbeitszeit ordentlich ankurbeln.

Geschwindigkeitslimits

Jede Minute zählt. Das ist klar. Allerdings solltest du dich an die Geschwindigkeitslimits deiner Routen halten. Zum einen macht eine erhöhte Geschwindigkeit einen Unfall wahrscheinlicher, zum anderen verschlechtern Bußgelder für zu schnelles Fahren deinen Stundenlohn. Bediene dich lieber an den anderen Tipps, damit kannst du genug Zeit für dich rausholen.

Organisation

Eine gute Organisation ist wichtig! Sorge beispielsweise dafür, dass du die Pakete so ordentlich wie möglich in dein Auto lädst. Je besser dein Überblick, desto schneller kannst du diese auch zustellen. Mit der Zeit wirst du eigene Systeme entwickeln, die dir bei einer raschen Zustellung behilflich sein werden.

Nicht trödeln

Halte dich an deinen Rhythmus! Wenn du während deiner Arbeitszeit viel telefonierst und dich leicht ablenken lässt, wirkt sich das nicht gerade positiv auf deinen Verdienst aus. Achte also darauf, dass du fokussiert bleibst.

Akku

Bevor du deine Route startest, solltest du auf einen vollen Smartphone-Akku achten. Ist dieser leer, hast du nämlich ein Problem. Um auf Nummer sicher zu gehen, solltest du dir ein Ladegerät fürs Auto zulegen und konsequent auf Stromsparmodus wechseln.

Pech mit der Route

Es kann immer Mal vorkommen, dass du Pech mit deiner Route hast. Der Verkehr, die Parkplatzsuche oder die Suche nach dem richtigen Nummernschild sind echte Zeitfresser. Lass’ dich davon nicht unterkriegen! Die meisten Routen sind wirklich innerhalb der Zeit zu schaffen. Beim nächsten Mal hast du bestimmt mehr Glück mit der Route.

Parkplatzsuche

Gerade in der Innenstadt kann es manchmal wirklich zur Herausforderung werden, einen Parkplatz ausfindig zu machen. Wenn du dann auch noch lange nach der richtigen Adresse suchen musst, ist das Risiko für einen Strafzettel hoch. Fahre im Zweifel lieber etwas weiter weg und bringe das Paket zu Fuß zur richtigen Adresse.

Zeitblöcke

Abschließen möchten wir mit unserem absoluten Geheimtrick. Verfügbare Zeitblöcke zu bekommen kann, je nach Ortschaft, eine Herausforderung für sich sein. Frage deshalb bei deinem nächsten Besuch der Abholstation nach, zu welcher Uhrzeit die Zeitblöcke in deiner Umgebung freigegeben werden. Zu diesen Uhrzeiten solltest du besser in der App aktiv sein. Je besser du das System kennst, desto effektiver kannst du darin agieren.

Ab und zu kommt es vor, dass Fahrer Zeitblöcke reservieren, diese dann allerdings wieder freigeben. Diese Zeitblöcke tauchen erneut in der App auf, sind dann aber meist etwas lukrativer. Wenn du Glück hast und du dir spontan einen besser bezahlten Zeitblock sichern kannst, steigt natürlich wieder dein Stundenlohn.

Wir hoffen, dass du hier fündig geworden bist und wünschen viel Erfolg beim Umsetzen.

-MoneyJungle-

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Written by Till Stephan - 9. Juli 2020 - 208379 Views

8 Comments

  • MoneyJohn 27. Juli 2020 at 16:07

    Jeder sollte das mit Spotify lesen, funktioniert halt echt. Feier die Jungs von moneyjungle 😀

    Aber das hat bei mir 2 Tage gedauert und keine Par Stunden sie beschrieben, aber ganz ehrlich kann ich mit leben 😉

    Reply
    • Jules 9. Januar 2021 at 12:45

      Was genau meinst du mit Spotify?

      Reply
  • Thomas 21. August 2020 at 16:24

    Ich mach das jetzt eine ganze Weile… das Problem ist das Amazon einen immer wieder in die Innenstädte von riesigen Hauptstädten schickt und man dort unmöglich legal parken kann. Unter Zeitdruck rennt man dann von Haus zu Haus und hat, wenns so wie bei mir heute läuft am Ende einen Anschiss von irgendeinem Anwohner das man dort nicu parken darf und kriegt nen fetten Strafzettel… heut hab ich also nichts verdient. Ist leider nicht das erste mal das mir sowas passiert. Amazon ist das scheißegal.

    Reply
  • Ivan Milo 3. November 2020 at 23:00

    Der Youtuber ist einfach nur Trottel ich Brauch für jeder Tür 1,5 Stunde max 2 Stunden

    Reply
  • Cornelia 23. November 2020 at 17:46

    Hallo, möchte mich auch beim Amazon Flex melden. Wie ist mit meine Rechnungen als Gewerbetreibender? Wo schicke ich die? Wie soll eine Rechnung mit MWSteuer, oder ohne? Brauche ich ein Steuerberater dafür? Gibt es ein Telefon Nr ,wo ich mich wenden kann? Vielen Dank!,,

    Reply
    • Till Stephan 24. November 2020 at 23:11

      Viele deiner Fragen klären sich von selbst, sobald du die Amazon Flex App heruntergeladen hast und die ersten Schritte verfolgt hast.

      Reply
  • Missy 26. November 2020 at 23:13

    Ich mache es jetzt seit 3 Monate, und brauche für. Eine 3,5 Std blocks 2 Std! Manchmal sogar 1,5 Std.
    Für mich ist das super vorallem jetzt zur Weihnachtszeit, jeden Tag gibt es blocks! Und Freitags ab 18 Uhr nehme ich für jeden Tag Blocks an (so wie ich kann)..

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  • Pin 23. Dezember 2020 at 5:50

    Darf amazonflex einfach so eine Kündigung schreiben,weil man einen Block nicht fahren konnte?

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